LITERATUR
 
 
Wir haben hier viele der Bücher zum Thema Tierrechte / Tierbefreiung / Veganismus aufgelistet, die wir interessant und empfehlenswert finden bzw. die im Tierrechtsdiskurs eine so große Rolle spielen, dass wir sie nicht unerwähnt lassen möchten. Bald soll es auch zu jedem eine Rezension geben. Kaum eines der Bücher wird im Buchhandel vorrätig sein, die meisten kann man aber problemlos bestellen. Einige wenige sind nur beim Verlag oder gar nicht mehr erhältlich, wir haben sie trotzdem in die Liste aufgenommen, da es ja immer die Möglichkeit des Gebraucht-Kaufens oder Ausborgens gibt.
Viel Spaß beim Lesen!

 

SACHBÜCHER / Tierrechte und Tierbefreiung
 
Neu erschienen: Stiftung FreiRäume (Hg): Mensch. Macht. Tier. Antispeziesismus und Herrschaft. Reiskirchen: SeitenHieb-Verlag 2006, 116 S., ISBN: 978-3-86747-013-1
 

Als dritte Veröffentlichung in der Reihe "Fragend voran..." erschienen bietet "Mensch. Macht. Tier." gleich ein ganzes Panorama interessanter Zugänge einer (großteils) herrschaftskritischen Auseinandersetzung mit Speziesismen und dem "Mensch-Tier-Verhältnis", aber auch mit gängigen Konzeptionen und Praxen der Tierrechts/befreiungsbewegung. Auch wenn nicht alle Beiträge gleichermaßen überzeugen können, laden die präsentierten Ansätze doch auf jeden Fall zur kritischen Reflexion und Weiterentwicklung eigener Positionen ein. Erhältlich in gedruckter Form ab 1. Jänner 2007 und jetzt schon online auf der Wiki-Seite des Projekts.

Rezension folgt demnächst.

 
Carol J. Adams: Zum Verzehr bestimmt. Eine feministisch-vegetarische Theorie. Mühlheim an der Ruhr/Wien: Guthmann-Peterson 2002, 286 S., ISBN: 3-900782-14-8
 

Carol Adams zeigt in ihrem Buch die Parallelen und Überschneidungen zwischen Tierausbeutung, insbesondere durch das Essen von Tieren, und Sexismus bzw. dem Patriarchat auf und plädiert für einen neuen, emanzipatorischen Umgang mit Menschen und Tieren.

Ausführliche Rezension folgt noch.

Ted Benton: Natural Relations: Ecology, Animal Rights and Social Justice. London: Verso 1993, 246 S., ISBN: 0-8609-1590-5
 

Ted Benton beschreibt in seinem Buch die Beziehung zwischen Menschen und Tieren und die Tierrechtsbewegung aus marxistischer Perspektive und zeigt auf, wie eine soziale Bewegung, die Antikapitalismus und Tierbefreiung verbindet, aussehen könnte.

Ausführliche Rezension folgt noch.



Janet Biehl: Der soziale Ökofeminismus und andere Aufsätze. Grafenau-Döffingen: Trotzdem-Verlag 1991, 88 S., ISBN: 3-922209-34-3
   
Rezension folgt noch.


Andreas Brenner (Hg): Tiere beschreiben. Erlangen: Harald Fischer Verlag 2003, 352 S., 3-89131-408-6
Rezension folgt noch.

Edmund Haferbeck / Frank Wielding: Operation Tierbefreiung. Ein Plädoyer für radikale Tierrechtsaktionen. Göttingen: Echo 1998, 272 S., ISBN: 3-92691-431-9
Rezension folgt noch.


Susanna Harringer: Manche Tiere sind gleicher. Konzepte von Tierschonung, Tierbefreiung, Tierrecht und Tierverteidigung und ihr politischer Anspruch. Mühlheim an der Ruhr/Wien: Guthmann-Peterson 2003 (= Universität Wien: Dissertation 2002), 173 S., ISBN: 3-900782-30-X
   

Das Buch von Susanna Harringer ist ein guter Überblick über die Tierrechtsszene in Deutschland und Österreich und deren Positionen und Debatten, unter anderem mit einer ausführlichen Darstellung der feministischen Tierbefreiungsperspektive.

Ausführliche Rezension folgt noch.



Birgit Mütherich : Die Problematik der Mensch-Tier-Beziehung in der Soziologie: Weber, Marx und die Frankfurter Schule. Münster: Lit 2001 (= Dortmunder Beiträge zur Sozial- und Gesellschaftspolitik 28), 256 S., ISBN 3-8258-4753-5
Rezension folgt noch.


Birgit Mütherich: Die soziale Konstruktion des Anderen – zur soziologischen Frage nach dem Tier. Vortrag gehalten auf der deutschen SoziologInnentagung 2002, nachzulesen auch online.

Dieser grundlegende Text zum Mensch - Tier Verhältnis zeigt die Einstellung auf, die hinter der Herrschaft von Menschen über all jenen steht, die unter dem Begriff "Tiere" zusammengefasst werden.

Ausführliche Rezension folgt noch.



Tom Regan: The Case for Animal Rights. Los Angeles: University of California Press 1985, 440 S., ISBN: 0-52005-460-1
Rezension folgt noch.


Bernd-Udo Rinas: (Art)gerecht ist nur die Freiheit. Geschichte, Theorie und Hintergründe der veganen Bewegung. Giessen: Focus 2000, 147 S., ISBN: 3-88349-486-0

Die Motivationen und politischen Positionen von VeganerInnen werden in diesem Buch dargestellt und erläutert.

Ausführliche Rezension folgt noch.



Tierrechts-Aktion-Nord (Hg.): Leiden beredt werden zu lassen, ist Bedingung aller Wahrheit - Reflexionen zum Mensch-Tier-Verhältnis. Hamburg: TAN 1999. 80 S.
 
  In dieser Textsammlung versuchen vier AutorInnen anhand verschiedener Zugänge dem Speziesismus, also der systemimmanenten Unterdrückung nicht-menschlicher Tiere, im Kontext einer von Machtverhältnissen durchdrungenen Welt, auf den Grund zu gehen. Neben feministisch geprägten Herangehensweisen wird versucht über den Ursprung der herrschenden Moral im Behaviourismus etc. und über den Zugang Adornos und Horkheimers zu analysieren, wie es soweit kommen konnte, dass Tiere in unserer Geschellschaft als minderwertig, verächtlich und daraus folgend nutzbar gelten.
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Tierrechts-Aktion-Nord (Hg): "My Brother's Keeper". Zur Tierrechtsbewegung - Meinungen, Gedanken, Erfahrungen, Texte und Interviews. Hamburg: TAN 2000, 100 S.
   
Rezension folgt noch.

Veganissimo2: Das Handbuch der Tierrechte.
Rezension folgt noch.


Veganissimo3: Das Literaturverzeichnis der Tierrechte
Rezension folgt noch.
 
Ursula Wolf: Das Tier in der Moral. Frankfurt am Main: Klostermann 1990. 169 S., ISBN: 3-465-02233-5
 
Das philosophische Werk der deutschen Autorin baut im wesentlichen auf der Kritik der weitverbreitesten Moraltheorien auf, stellt ins Zentrum ihrer 'Moral generalisierten Mitleids' die Leidensfähigkeit und arbeitet ohne metaphysischen Annahmen. Das verallgemeinerte Mitleid mit allen leidensfähigen Lebewesen bedingt, wie Wolf argumentiert, einen Anspruch auf Leben, Leidfreiheit, soziale Kontakte und Betätigungsmöglichkeiten für den Großteil der Tiere. Daraus folgt gleichwertige Berücksichtigung aller leidensfähigen Lebewesen und somit Ablehnung herkömmlicher Tierausbeutungspraktiken.
Relativ einfach verständlich und schlüssig durch argumentiert schaffte es Ursula Wolf eine Ethik zu skizzieren, die jenseits der in der Tierrechtsdebatte dominierenden Rechtstheorien angesiedelt ist.
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SACHBÜCHER / Veganismus und Vegetarismus
   
Kath Clements: Vegan. Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit eines Wandels. Göttingen: Echo ³2001, 144 S., ISBN: 3-92691-428-9
Rezension folgt noch.


Gil Langley: Vegan. Göttingen: Echo 1999, 240 S., ISBN: 3-92691-433-5
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Claus Leitzmann u.a.: Vegetarismus. Grundlagen, Vorteile, Risiken. München: C.H.Beck 2001, 124 S., ISBN: 3-40644-776-7
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Claus Leitzmann/Andreas Hahn: Vegetarische Ernährung. Stuttgart: UTB 1996, 445 S., ISBN: 3825218686
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Manuela Linnemann/Claudia Schorcht (Hg): Vegetarismus. Zur Geschichte und Zukunft einer Lebensweise. Erlangen: Harald Fischer Verlag 2001, 168 S., ISBN: 3-89131-403-5
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Nan Mellinger: Fleisch. Ursprung und Wandel einer Lust. Eine kulturanthropologische Studie. Frankfurt am Main 2000, 199 S., ISBN: 3-593-36641-X

Warum fällt es vielen Menschen so schwer, auf das Essen von "Fleisch" zu "verzichten"? Nan Mellinger beleuchtet die kulturellen Bedeutungen von "Fleisch" und wie diese mit den jeweils herrschenden Verhältnissen in Gesellschaften verbunden sind.

Ausführliche Rezension folgt noch.



James A. Peden: Vegetarische Hunde- und Katzenernährung. Göttingen: Echo 2003, 240 S., ISBN 3-926914-40-8
Rezension folgt noch.


Veganissimo1: Tierliche Inhaltsstoffe
Die handliche Broschüre informiert über die diversen Lebensmittelzusatzstoffe und deren möglichen tierlichen Ursprung. Im Buchhandel ist das Heft nicht erhältlich, aber dafür online: http://www.veganissimo.de oder zum Bestellen: http://www.veganbasics.com


BELLETRISTIK

Upton Sinclair: Dschungel. Reinbek: Rowohlt 1985. 480 S., ISBN: 3-499-15491-9 (Chicago 1906)

Rezension folgt noch.

 


T.C. Boyle: Willkommen in Wellville. München: Dtv 1994. 624 S., ISBN: 3-423-11998-5 ()
Rezension folgt noch.


Stuart Home: Purer Wahnsinn.
Rezension folgt noch.

 

 
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