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=> Tieraubeutung / Fleisch
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| TIERVERSUCHE | |
| Vivisektion,
der Brauch, an Tieren Experimente durchzuführen, hat seinen Ursprung
in dem religiösen Verbot, menschliche Leichen aufzuschneiden. Als die
religiösen Führer schließlich dieses Verbot aufhoben, war
es schon zu spät: die Vivisektion hatte sich schon fest in medizinischen
Einrichtungen und Bildungsanstalten etabliert. In der BRD sind ca. 80% der Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben und müssen deshalb den Behörden nur angezeigt werden. Lediglich die restlichen 20% unterliegen einer Genehmigungspflicht. Nach wie vor werden selbst die grausamsten Tierversuche genehmigt, da sie einerseits in verschiedenen Gesetzen vorgeschrieben sind, andererseits die im Grundgesetz verankerte Freiheit von Forschung und Lehre Vorrang vor dem Tierschutzgesetz hat. |
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| Die "Labortiere" | Allein
in der Bundesrepublik Deutschland leiden und sterben jährlich noch
immer mehrere Millionen Tiere im Tierversuch. Nach Schätzungen sterben
jährlich 60 bis 100 Millionen Tiere in Versuchslabors in den USA. Die
meisten davon sind Ratten und Mäuse, die von millionenschweren Firmen
speziell für den Verkauf an Labors gezüchtet wurden. Hunde und Katzen werden ebenfalls in Versuchen verwendet. Sie stammen von Züchtern wie CRBL oder von organisierten Tierfängern, die streunende Tiere aufsammeln, Jungtiere von arglosen Leuten aufkaufen, die ihre Haustiere Nachwuchs bekommen ließen, Tiere aufgrund von Anzeigen bekommen, in denen Tiere "kostenlos in gute Hände" abzugeben sind, oder Tiere in Fallen fangen oder stehlen. Vögel, Frösche, Schweine, Schafe, Kühe und viele normalerweise wildlebende Tiere (z.B. Präriehunde und Eulen) sind häufig Opfer der Tierversuche. Unglücklicherweise werden von den Vivisektoren immer mehr Tiere benutzt, die als weniger "niedlich" empfunden werden, weil sie glauben, dass sich die Leute über die Qualen eines Schweins oder einer Ratte nicht in dem Maße aufregen, wie sie es bei einem Hund oder einem Kaninchen tun würden, auch wenn sie genauso leiden wie diese. |
| Zahlen für Qualen | Die
Nationale Gesundheitsbehörde (National Institutes of Health, NIH) in
den USA ist der weltgrößte Finanzier von Tierversuchen. Sie gibt
jährlich 7 Milliarden Dollar an Steuergeldern aus, von denen etwa 5
Milliarden in Studien fließen, an denen Tiere beteiligt sind. Die
Steuergelder werden auch für qualvolle Experimente ausgegeben, die
in Militäreinrichtungen durchgeführt werden, einschließlich
Wundexperimenten, Versuchen mit radioaktiver Verseuchung, Studien zur Wirkung
von chemischen Waffen und anderen Verstümmelungs- und Tötungsprozeduren. Private Institutionen und Firmen investieren ebenfalls in die Vivisektions- Industrie. Viele Hersteller von Haushaltsprodukten und Kosmetika pumpen ihre Produkte immer noch in Tiermägen, reiben ihre blankrasierte Haut damit ein, schmieren sie ihnen in die Augen und zwingen sie, Produkte aus Spraydosen einzuatmen. Wohltätigkeitsorganisationen wie die Amerikanische Krebsgesellschaft verwenden ihre Spenden von Privatbürgern, um damit Tierexperimente finanziell zu fördern. Es werden Versuche für die Landwirtschaft an Kühen, Schafen, Schweinen, Hühnern und Truthähnen durchgeführt, um Wege zu finden, damit Kühe mehr Milch und Schafe mehr Wolle geben und alle Tiere noch mehr Nachkommen erzeugen und damit sie "fleischiger" werden. |
| Mangelnde Übertragbarkeit vom Tierversuch auf Menschen | Es
gibt viele Gründe, sich gegen Vivisektion auszusprechen, z.B. die Tatsache,
dass unter den Ratten, Kaninchen, Hunden, Schweinen und Menschen enorme
physiologische Unterschiede bestehen. Eine Studie aus dem Jahr 1989 zur
Bestimmung der Karzinogenizität von Fluorid zeigte dies deutlich. Etwa
520 Ratten und 520 Mäuse bekamen eine tägliche Dosis dieses Minerals
über einen Zeitraum vom zwei Jahren. Nicht eine einzige Maus wurde
irgendwie nachteilig von dem Fluorid beeinflusst, jedoch erlitten die Ratten
gesundheitliche Schäden, darunter auch Krebs im Mund und an den Knochen.
Da Testdaten nicht einmal exakt von einer Maus auf eine Ratte übertragen
werden können, besteht wohl kein Zweifel, dass sie auch nicht von irgendeiner
Spezies auf den Menschen übertragbar sind. In vielen Fällen verletzen die Versuche nicht nur die Tiere und verschwenden dabei auch noch Geld, sie verletzen und töten auch Menschen. Die Arzneimittel Thalidomid (Contergan), Zomax und DES wurden allesamt an Tieren getestet und für sicher befunden, hatten jedoch ganz verheerende Folgen für die Menschen, die sie benutzten. Eine sehr lange Liste an Medikamenten, die solche verheerenden Nebenwirkungen hatten, jedoch an Tieren getestet und für sicher befunden waren, ist bei Ärzte gegen Tierversuche, Nußzeil 50, 60433 Frankfurt erhältlich. Ein Bericht der statistischen Bundesbehörde der USA, (General Accounting Office), herausgegeben im Mai 1990, besagt, dass mehr als die Hälfte der in den USA verschreibungspflichtigen Arzneimittel, die von der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration, FDA) von 1976 bis 1985 zugelassen wurden, Nebenwirkungen hatten, die schwerwiegend genug waren, um die Medikamente vom Markt zu nehmen oder mit neuen Packungshinweisen zu versehen. Alle diese Arzneimittel waren an Tieren getestet worden. Tierversuche leiten auch die Forscher in ihren Studien fehl. Dr. Albert Sabin, der die Polio-Schluckimpfung entwickelte, nannte als Beweis für die Gefahren, die von einer Forschung ausgehen, die sich auf Tierversuche stützt, bei einer Kongressanhörung das folgende Beispiel: "Der paralytischen Polio konnte man nur Herr werden, indem man die irreversible Zerstörung der großen Zahl an motorischen Nervenzellen verhinderte; diese Arbeit der Prävention wurde verzögert, weil man eine irrige Vorstellung von der Art der Erkrankung beim Menschen hatte, die daherrührte, dass man völlig irreführende Krankheitsmodelle in Experimenten an Affen zugrundelegte." |
| Heilen, ohne Schmerzen zu bereiten | Das
Ärztekomitee für verantwortungsbewusste Medizin (Physicians Committee
for Responsible Medicine, PCRM) berichtet, dass wissenschaftliche Forschungsmethoden
ohne Tierversuche viel genauer sind und weniger kosten- und zeitintensiv als traditionelle Forschungsmethoden auf der Grundlage von Tierversuchen. PatientInnen, die auf wirksame Arzneimittel und Behandlungsmethoden warten, könnten Jahre des Leidens erspart werden, würden Firmen und Regierungsvertreter den Weg endlich freimachen für effektive Alternativmethoden zu Tierversuchen. Es würde weniger Unfälle mit tödlichem Ausgang aufgrund der Verwendung von Medikamenten oder Behandlungsmethoden geben, würden sture Bürokraten und reiche Vivisektoren die viel genaueren Alternativmethoden verwenden. Es verwundert nicht, dass gerade diejenigen, die sich an Tierexperimenten bereichern oder durch die Belieferung der Vivisektoren mit Käfigen, Primatenstühlen, Futter für Käfigtiere (wie z.B. Lab Chow von Purina Mills) und kleine Guillotinen zur Vernichtung der Tiere, deren Leben nicht länger als nützlich angesehen wird, auf ihrer Meinung beharren, dass fast jeder medizinische Fortschritt durch die Verwendung von Tieren erreicht worden sei. Wie dem auch sei, jedes Medikament und jedes Verfahren wird an Tieren getestet, bevor es auf den Markt kommt. Das bedeutet nicht, dass Tierversuche unschätzbar waren, unersetzlich oder unwichtig oder dass Alternativmethoden nicht hätten verwendet werden können. Dr. Charles Mayo, der Gründer der weltbekannten Mayo-Klinik, erklärt: "Ich verabscheue Vivisektion. Sie sollte doch wenigstens stark eingeschränkt werden, oder besser noch, ganz abgeschafft. Ich weiß von keiner Errungenschaft auf Grundlage der Vivisektion und von keiner wissenschaftlichen Entdeckung, die nicht auch ohne solche Barbarei oder Grausamkeit hätten erreicht werden können. Die ganze Sache ist einfach von Grund auf schlecht." |
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